Belliard et Loi

Bruxelles Mobilité beauftragt BG und SWECO mit der Gesamtsanierung der Tunnels Belliard und Loi

27.06.2019

Mehrere unterirdische Verkehrsachsen (Tunnels Belliard und Loi) im Zentrum der belgischen Hauptstadt werden grundlegend modernisiert.

Das Konsortium SWECO – BG wird dabei die Aufgabe haben, ein Programm für die Erneuerung und Anpassung an die heutigen Sicherheitsstandards auszuarbeiten, ohne dabei die Ästhetik und Nachhaltigkeit dieser Bauwerke zu vernachlässigen. Genau gesagt wird es für die Bauherrin die Bauleitung übernehmen. Nebst einer Erstdiagnose gehören dazu die Vor- und Detailplanung, aber auch die Anhörung der Unternehmen und die Leitung der Ausführung.

Die Tunnels Belliard und Loi als Eckpfeiler der Brüsseler Mobilität sind strategische Bauwerke, welche die Zufahrt zum Stadtzentrum und zum Quartier der europäischen Institutionen erleichtern. In ihrem derzeitigen Zustand können ein flüssiger Verkehr und eine optimale Sicherheit der Benutzer jedoch nicht mehr garantiert werden. Bruxelles Mobilité hat deshalb beschlossen, diese beiden Infrastrukturen vorrangig zu sanieren. Nicolas Faure, Projektleiter bei BG, sagt dazu: «Als zentrale Herausforderung wird das Konsortium SWECO–BG die anstehenden Arbeiten zur Erhöhung der Sicherheit dieser alternden Bauwerke bestimmen, planen und vorbereiten müssen. Gleichzeitig müssen aber während den verschiedenen Arbeitsphasen der Verkehrsfluss und eine akzeptable Sicherheit gewährleistet werden.»

Die Ingenieure stehen somit vor mehreren Herausforderungen: die notwendigen Arbeiten definieren, um die Tunnels sicherer zu gestalten, die Ausführung der Arbeiten so steuern, dass sie sich möglichst wenig auf den Verkehr im Stadtzentrum von Brüssel auswirken, die verschiedenen Baustellen und die zahlreichen strukturellen und organisatorischen baulichen Schnittstellen in einem dichtbesiedelten Stadtgebiet aufeinander abstimmen und an die damit verbundenen Infrastrukturen mit ebenfalls strategischer Bedeutung anpassen.

Mittelfristig sollten die Arbeiten die Sicherheit der beiden Infrastrukturen für die täglich über 35'000 Benutzer und den Verkehrsfluss erhöhen.

Der Abschluss des Projekts ist bis 2024 geplant, aber bis dann wird vom Konsortium SWECO–BG noch einiges an Denkarbeit gefordert sein, wobei Erfahrung und Sinn für Innovation  zugute kommen werden.

 

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