BG-Preis "System und nachhaltige Entwicklung"
Qazim Ljabjani und Pierre Epars (BG Ingenieure und Berater)

BG-Preis an der EPFL: Energiegeostrukturen und massiver Stein im Rampenlicht

04.11.2019

Wie jedes Jahr vergab BG am 5. Oktober 2019 im Rahmen des Dies Academicus der EPFL und der Abschlussfeier zwei Preise "System und nachhaltige Entwicklung" für die Masterprojekte und "Bau und nachhaltige Entwicklung" des Departements Architektur. Diese Auszeichnungen würdigen Masterprojekte, die einen praxisrelevanten Ansatz für nachhaltige Entwicklung aufweisen.

Das thermische Potential von Geostrukturen

In diesem Jahr wurde der BG-Preis "System und nachhaltige Entwicklung" an Qazim Ljabjani, einen Studenten der Fakultät für Bauingenieurwesen, für sein Masterprojekt über Energiegeostrukturen verliehen. Seine theoretische Entwicklung über Spannungen in flachen Geostrukturen mit Wechselwirkung mit dem Boden ist bemerkenswert. Die Entwicklung von Abakus als Dimensionierungs-Tool dieser Geostrukturen ermöglicht einen schnellen und pragmatischen Ansatz ohne den Einsatz komplexer Finite-Elemente-Software. Der BG-Preis ist eine Anerkennung für seine Bemühungen zur Förderung von Geostrukturen, die aufgrund ihres hohen thermischen Potentials breiter eingesetzt werden könnten.

Die Auszeichnung wurde von Pierre Epars, Präsident der Geschäftsleitung von BG, überreicht.

Massivstein im Fokus eines Wohnbauprojektes

Für den Preis "Bau und nachhaltige Entwicklung" hat BG Jonas Küratli und Marie Le Drean für ihr Masterprojekt "La pierre banale. Logements collectifs en pierre massive, Eaux-Vives, Genève" ausgezeichnet. Guillaume Massard, Einheitsleiter Gebäudetechnik, Energie & Raumplanung bei BG, überreichte ihnen diese Auszeichnung.

Diese Wahl begrüsst die Integration von massivem und lokalem Stein in ein urbanes Wohnprojekt. Das Projekt hebt den kurzen Zyklus von Stein aus regionalen Steinbrüchen hervor und zielt darauf ab, die Innenhelligkeit des Gebäudes trotz der statischen Einschränkungen dieses Materials zu optimieren. Nachhaltigkeit stand im Mittelpunkt der Arbeit, wobei über die Tragkonstruktion und die Fassade des Gebäudes nachgedacht wurde, um diese 150 Jahre lang zu erhalten und gleichzeitig die Modularität und Transformation der Innenräume zu ermöglichen.

BG war von der Qualität dieser beiden Projekte begeistert und gratuliert den Gewinnern nochmals für die hervorragende Arbeit.

 

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