Baptême du tunnelier GAIA - 30.7.2021
Tunnelier GAIA - juillet 2021

BG nimmt an der Einweihungsfeier der TBM Gaia der Wasserkraftanlage Sarenne teil

02.08.2021

Von der Compagnie Nationale du Rhône (CNR) mit der Planung- und Bauleitung der Wasserkraftanlage Sarenne (Isère, Frankreich) beauftragt, nahm BG Ingenieure & Berater Ende Juli an der Einweihungsfeier der TBM Gaia teil. Die erste Bohrkopfdrehung wird Ende August 2021 erwartet.

Unter der Leitung der Compagnie Nationale du Rhône (CNR), die die Konzession bis 2055 hält, wurde im März 2021 mit dem Bau des Wasserkraftwerks am Wildbach Sarenne begonnen. Diese Anlage wird eine Jahresproduktion von 36 GWh liefern, was dem Stromverbrauch von 16.000 Einwohnern entspricht.

Der natürliche Wasserfall der Sarenne ist der ideale Standort für dieses Wasserkraftwerk mit grosser Fallhöhe (735 m) und einer installierten Leistung von 11 MW im Departement Isère (Frankreich), zwischen Le Bourg d'Oisans und der Alpe d'Huez.

BG Ingenieure & Berater unterstützt die CNR bei der Durchführung dieses Projekts als Planungs- und Bauleiter. Unsere Teams haben alle Projektierungsstudien (Bauingenieurwesen, Hydraulik, Elektromechanik) durchgeführt. Vor Ort sind François Martin, Bruno Fricout, Houssem Yahyaoui, Sarah Girard, Andre Benetti und Caroline Germain seit Anfang des Jahres im Einsatz.

Gaia – zu Ehren der Göttin der Erde

Im Beisein von gewählten Vertretern umliegender Gemeinden, Mitgliedern der Geschäftsleitung der CNR, französisch-italienischen Unternehmen und der lokalen Presse wurde die Tunnelbohrmaschine Ende Juli 2021 auf den Namen Gaia getauft, in Anlehnung an den Namen der Göttin der Erde. Aufgrund der komplexen geografischen Gegebenheiten der künftigen Tunneleinfahrt wurde die TBM in mehreren Einzelteilen angeliefert (Schneidrad, vorderer Teil der TBM, Anhänger, Abraumförderer usw.), die in den ersten Augustwochen mit Hilfe eines 200-Tonnen-Krans zusammengebaut werden.

Gaïa wird auf einer 2,2 km langen Strecke mit einem Gefälle von 22 % durch einen 90 m langen Tunnel fahren, der zuvor von Spezialisten Teams im Sprengvortrieb realisiert wurde. Es handelt sich um eine Hartgestein-Tunnelbohrmaschine, die 1996 von der Firma Wirth hergestellt und bei mehreren europäischen Projekten eingesetzt wurde. Die 170 m lange und 4,10 m breite Tunnelbohrmaschine wurde für dieses Projekt komplett überholt und mit Greifern und Kufen ausgestattet, um den Vortrieb im Hang zu erleichtern. Die Ausfahrt der TBM und ihre Demontage am Ende der Strecke, die für das Frühjahr 2022 geplant ist, wird eine neue und technisch heikle Etappe darstellen.

Technische Daten:

  • Hartgestein-Tunnelbohrmaschine mit Greifern, hergestellt 1996 von der Firma Wirth. Sie wurde bereits bei mehreren europäischen Projekten eingesetzt und für das Projekt komplett überholt;
  • Durchmesser 4,10 m und Gesamtlänge 170 m;
  • Konzipiert für Aushubarbeiten an steilen Hängen (22 % im Projekt);
  • Aushublänge 2200 m bei einer geschätzten Dauer von 8 Monaten;
  • Maximale Schubkraft von 870 Tonnen durch zwei Zylinder;
  • Vollständige Ausrüstung für Aushubarbeiten in einer Asbestumgebung (gedrückter Frontbereich, Asbestschleuse, HEPA-Filter, Vorerkundung, Befeuchtung, Sprühnebelrampen usw.);
  • Tunnel in unverkleidetem Fels, mit vorgefertigten Sohlensegmenten

François MARTIN, BG Ingénieurs Conseils SA, Lyon

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