
Veröffentlicht am 24.10.2011
Am 20. Oktober 2011 fand die offizielle Zeremonie zum Baustart des Saverne-Tunnels statt.
Es handelt sich dabei um eine der grössten Baustellen der zweiten Umsetzungsphase der Hochgeschwindigkeitsstrecke Osteuropa. Der 4 km lange Tunnel durchquert das Nadelöhr des Vogesenmassivs. Um lückenlose Sicherheit zu gewährleisten, befinden sich die beiden Eisenbahnspuren in getrennten Tunnelröhren. Es werden also zwei Tunnel parallel gebohrt. Alle 500 m werden Verbindungsstollen angelegt, die die Evakuierung der Fahrgäste bei Unfall oder Brand ermöglichen.
Für den Tunnelbau kommt eine imposante Bohrmaschine zum Einsatz: Die 110 m lange Tunnelbohrmaschine mit einer Masse von 2 200 t und 10 m Durchmesser wird insgesamt 730 000 m3 Gestein wegbohren; das sind durchschnittlich 20 m Tunnel pro Tag.
Die Teams des Bauleiters BG, sind seit der Planungs- und Realisierungsofferte am Projekt beteiligt und gewährleisten unter anderem die Kontrolle der Tunnelbauarbeiten. Knapp 12 Monate nach der Auftragsunterzeichnung werden nach einer intensiven Vorbereitungs- und Entwicklungsphase die Bohrarbeiten in Angriff genommen.
Vollständige News der RFF (Réseau Ferré de France)
Frühere News: BG auf der Schiene der HGS Ost – Tunnel von Saverne
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