Erneuerung der Kläranlage von Arenthon
Erneuerung der Kläranlage von Arenthon
Erneuerung der Kläranlage von Arenthon
Erneuerung der Kläranlage von Arenthon
Erneuerung der Kläranlage von Arenthon
Erneuerung der Kläranlage von Arenthon
Erneuerung der Kläranlage von Arenthon Veröffentlicht am 23.01.2012
Am Samstag, 22. Oktober 2011 wurde die neue Abwasserreinigungsanlage von Arenthon (Haute Savoie, Frankreich) eingeweiht.. Die 2005 lancierten Arbeiten ersetzen die alten Anlagen, die an ihre Kapazitätsgrenzen stiessen und die Wasseraufbereitungsnormen nicht mehr erfüllten. Das neue Werk besitzt eine Aufbereitungskapazität von 90'000 EG. Jährlich werden dort 1'500'000 m3 kommunales Abwasser von acht Gemeinden gereinigt. BG hat für dieses Vorhaben zusammen mit dem Architektenbüro Jean-Philippe Besson Architectures und der IRAP die Bauleitung übernommen.
Die Kläranlage wurde am Standort des bisherigen Werks in Arenthon gebaut. Im Oktober 2008 setzte die Gruppe Degrémont-Pugnat-Degrémont Services et Mauro (Subunternehmen) den ersten Spatenstich.
Die Baustelle war mit grossen zeitlichen Sachzwängen konfrontiert: Der Bau des Betriebsgebäudes und die Instandsetzung des bestehenden Schlammfaulraums konnten erst nach der Inbetriebnahme der neuen Installationen und dem Abriss der bestehenden Bauten vorgenommen werden. So wurde der durchgängige Betrieb der Wasseraufbereitungsanlage während der ganzen Baustellendauer gewährleistet..
Während der arbeitsintensivsten Zeit arbeiteten rund 90 Personen vor Ort. Für die Baustelle wurden 26'000 m3 Erdarbeiten ausgeführt und 16'000 m3 Vorbelastungsmaterial zur Geländestabilisierung, 8'000 m3 - d.h. knapp 20'000 Tonnen Beton, 620 Tonnen Rohrleitungen und rostfreie Sammelleitungen, 20 km Elektrokabel und 2'000 Ein- und Ausgaben für 160 Motorstarter benötigt.
Die Aufbereitung in der neuen Anlage umfasst drei Prozesse:
Aufbereitungsverfahren für Mischwasser
Aufbereitungsverfahren für Mischschlamm
Aufbereitungsverfahren für die Abluft in drei Türmen für die physikalisch-chemische Desodorierung.
Zur Erhöhung der Verlässlichkeit der Anlage bestehen die verschiedenen Aufbereitungsverfahren aus je zwei identischen und parallel funktionierenden Bearbeitungsprozessen.
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